Das FDA Center for Tobacco Products (CTP) hat die Durchsetzungsbemühungen im Einzelhandel drastisch verstärkt und Hunderte von Warnschreiben an stationäre Einzelhändler und Online-Verkäufer herausgegeben, bei denen festgestellt wurde, dass sie nicht autorisierte E-Zigaretten- und E-Zigaretten-Produkte vertreiben. Dieser Durchsetzungsschub signalisiert eine neue Phase in der FDA-Compliance-Strategie, die über herstellerorientierte Maßnahmen hinaus hin zu einer umfassenden Verantwortung in der Lieferkette führt.
Warnschreiben der FDA werden in der Regel durch Compliance-Inspektionen im Einzelhandel, Verbraucherbeschwerden und gezielte Überwachung von Online-Marktplätzen ausgelöst. Zu den häufigsten Verstößen gehören:
Für Einzelhändler, die es versäumen, Verstöße zu beheben, nachdem sie Abmahnungsschreiben erhalten haben, hat die FDA einen klaren Eskalationsweg aufgezeigt: Beschwerden über zivilrechtliche Geldstrafen (CMP), Verbote für den Verkauf von Tabakwaren (NTSOs) und in schweren Fällen dauerhafte einstweilige Verfügungen beim Justizministerium. Die FDA hat für Wiederholungstäter CMPs in Höhe von mehr als 20.000 US-Dollar pro Verstoß verfolgt.
Die FDA hat gezielt große E-Commerce- und Social-Media-Plattformen ins Visier genommen, auf denen häufig nicht autorisierte E-Zigaretten-Produkte verkauft werden. Die Agentur hat mit Plattformen zusammengearbeitet, um nicht autorisierte ENDS-Produkteinträge zu entfernen, und hat Warnschreiben an Online-Verkäufer herausgegeben, die über Marktplätze Dritter und Dropshipping-Unternehmen tätig sind.
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